Wanderfahrt 2018 in die Pfalz

Vom 10. bis 14. Juni haben wir unsere Wanderfahrt in die Pfalz unternommen.

Fotos (bitte anklicken): Gudrun Hof und Christine Vater

Sonntag, 10. Juni:

Ein lang gehegter Wunsch ging dieses Jahr in Erfüllung: die Wanderfahrt des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Geislingen ging dieses Jahr in den Pfälzerwald. Gleich nach der Ankunft in St. Martin an der Weinstraße begann die erste Wanderung, wie immer unterteilt in Gruppen. Die Gruppe der beschaulichen Wanderer gewöhnte sich an das Klima mit einem ausgedehnten Spaziergang vom Aussichtspunkt Kalmit zu den Felsformationen des Felsenmeers, die aktiven Wanderer legten gleich eine größere Runde über die weichen Waldwege zurück, bis sich alle auf der Hütte des Pfälzerwaldvereins auf der Kalmit zur gemütlichen Einkehr trafen. Neben Saumagen oder Leberknödel konnte man noch den fantastischen Blick auf die Rheinebene genießen. Nach dem Abendessen im Hotel in St. Martin wartete auf die Besucher noch eine besondere Überraschung. Die Wanderführerin hatte sich als „Baronin von Dalberg“ aus dem 17. Jahrhundert kostümiert  und vermittelte  auf amüsante Weise die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner.

Montag, 11. Juni:

Am nächsten Tag standen das Hambacher Schloss und Neustadt an der Weinstraße auf dem Programm. Zuerst wanderte die gesamte Gruppe auf dem „Pälzer Keschdeweg“, dem „Pfälzer Edelkastanienweg“ am Waldrand oder im Wald zum Schloss, vorbei an den vielen blühenden Esskastanienbäumen, die bezaubernd anzusehen waren. Nach einer kurzen Besichtigung des Hambacher Schlosses holte der Bus die beschaulichen Wanderer ab, während sich die aktiven weiter auf dem Pfälzer Weinsteig auf den Weg nach Neustadt an der Weinstraße machten. Am späten Nachmittag war in Neustadt eigentlich noch eine Stadtführung geplant, wegen der drückenden schwülen Hitze wurde diese aber abgebrochen und man kehrte ins kühlere Hotel zurück. Die sportlichen Wanderer verließen den Bus unterwegs und gingen durch das romantische Kropsbachtal zum Hotel zurück.

Dienstag, 12. Juni:

Am Dienstag gab es leider Dauerregen. Also musste das ursprüngliche Programm abgeändert werden. Zunächst fuhr die ganze Gruppe ein Stück auf der Deutschen Weinstraße in Richtung Süden und bewunderte unterwegs die typischen Pfälzer Weinorte. Dann stiegen die unerschrockenen Wanderer aus und gingen durch den Regen bis zur ehemaligen Reichsburg Trifels, wo sich alle im Restaurant „Barbarossa“ wieder trafen. Nach der Einkehr gab es entweder eine Stadtführung in Annweiler unterm Trifels oder einen Abstieg zum Städtchen. Ein Cafébesuch rundete den Wandertag ab, wegen des Regens verzichteten die sportlichen Wanderer auf ihre Extrarunde. Dafür wurden abends im Hotel noch lange Volks- und Wanderlieder gesungen.

Mittwoch, 13. Juni:

Gottseidank hatte sich das Wetter für den Höhepunkt der Reise, den Besuch des Dahner Felsenlands, wieder gebessert. In Dahn angelangt, wurde wieder in zwei Gruppen eingeteilt. Die Beschaulichen gingen auf wunderbaren Waldwegen durch das Naturschutzgebiet Moosbachtal, wo die Flora die Sachkenner entzückte. Auch den Laien gefielen die weiten Felder mit rotem und weißem Fingerhut und die stillen Wälder. An der Hütte des Pfälzerwaldvereins traf man sich mit den Aktiven, die in der Zwischenzeit einen Teil des berühmten Dahner Felsenpfads durchschritten hatten. Nach Speis und Trank führte der gemeinsame Weg zurück vorbei an den irrwitzigen Felsformationen des Dahner Felsenlands zum Bus. Die Sportlichen legten wieder eine Extrarunde um St. Martin ein, bevor es zum Abendessen ging.

Donnerstag, 14. Juni:

Bei der Rückfahrt an letzten Tag wurde noch Station in Speyer gemacht, wo es genug Zeit zur freien Verfügung gab, ob für einen Besuch des Doms, fürs Museum oder einfach zum Bummeln. Eine schöne Wanderfahrt war zu Ende, bei der jeder, ob gemächlicher oder sportlicher Wanderer, auf seine Kosten kam. Für viele war es auf jeden Fall nicht der letzte Besuch im Pfälzerwald.