Bericht Ödenturm-Ausflug vom 23.10.2026

Artikel aus der Geislinger Zeitung (SWP): Fr., 23. Oktober 2026

 

Erlebnisreicher Ausflug nach Heilbronn

Die Mitglieder des Geislinger Ödenturmdienstes unternehmen ihren Jahresausflug.

GZ

Geislingen. Der Ödenturmdienst machte seinen diesjährigen Jahresausflug nach Heilbronn, wie Claus-Stefan Fessler für die Geislinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins mitteilt. Bei einer Führung durch die Altstadt von Heilbronn erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über diese Stadt, die 133.000 Einwohner hat und die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes ist. Erstmals wurde Heilbronn 741 erwähnt, erlangte 1371 den Status der Reichsstadt und entwickelte sich aufgrund der Lage am Neckar ab dem späten Mittelalter zu einem bedeutenden Handelsplatz. Die Heilbronner Altstadt wurde beim Luftangriff vom 4. Dezember 1944 fast vollständig zerstört.

 

Als erstes besichtigte die Gruppe die Kilianskirche, eine gotische Hallenkirche aus Heilbronner Sandstein, deren Ursprung mindestens bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Der 1529 vollendete knapp 64 Meter hohe Kiliansturm gilt als eines der originellsten Werke der Frührenaissance in Deutschland. Gegenüber der Kilianskirche liegt das Renaissance-Rathaus mit historischer Kunstuhr. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus zwischen 1959 und 1963 wieder im ursprünglichen Stil neu errichtet.

 

Das nächste Ziel der Gruppe war die Felsengarten-Kellerei Besigheim; dort nahmen die Geislinger an einer Fasskeller-Führung teil. Eine Weinprobe mit vier verschiedenen Weinen ließen sie sich nicht entgehen, heißt es im Bericht. Dabei habe man viel Interessantes über diese Weine erfahren. Zur Abendeinkehr ging es nach Lichtenwald in den Schurwaldbesen, dort ließ die Gruppe den wunderschönen erlebnisreichen Tag ausklingen.